Bindungsorientierte Fotografie: So hältst du die Verbindung zu deinem Kind in Bildern fest
Bindungsorientierte Fotografie: So hältst du die Verbindung zu deinem Kind in Bildern fest. Fototipps für Eltern


Kennst du das? Du hast die Kamera in der Hand, und plötzlich fängt dein Kind an, Grimassen zu schneiden oder macht extra Faxen. Und dann fragst du dich: Sollst du das wirklich fotografieren?Aber was wir doch wirklich wollen, sind echte Fotos von unseren Kindern – Bilder, die zeigen, wie sie an diesem Tag wirklich gespielt haben, oder die einfach ihren Alltag einfangen.

Ganz einfach: Nimm’s locker. Wenn dein Kind nur noch für die Kamera „performt“, senk sie einfach mal. Zeig deinem Kind, dass es nicht immer in die Kamera lächeln muss, sobald die Kamera draußen ist. Schaff eine Umgebung, in der es sich wohlfühlt – auch wenn die Kamera dabei ist.
Wenn wir dann einen ruhigen Moment festhalten wollen und die Kamera bemerkt wird, ist der Moment sofort vorbei, weil sie statt weiter entspannt im Moment zu sein, in die Kamera grinsen. Wenn Kinder aber nie solche Sätze hören und gewohnt sind, dass wir immer einfach im Alltag fotografieren, ohne dabei etwas von ihnen zu wollen, können wir auch die echten Emotionen und Erinnerungen fotografieren.

Übrigens kann man schon darüber sprechen, zum Beispiel sage ich oft sowas wie: “das ist gerade so ein schöner Moment, ich mache eben ein Foto damit wir uns später daran erinnern können!”. Das gibt den Kindern eine ganz andere Wertschätzung und signalisiert, genau so wie du gerade bist, bist du richtig! Und das möchte ich erinnern!
Vielleicht hilft es, die Kamera einfach mal locker in der Hand zu halten, statt sie ständig vor das Gesicht zu nehmen. So gewöhnt sich dein Kind an die Kamera, ohne sich beobachtet zu fühlen. Und wenn du dann doch mal ein Foto machst, dann ganz entspannt und unauffällig.
Und vor allem hilft es, garnicht damit anzufangen, diese Sätze zu sagen. Und auch anderen wie Oma und Opa zu sagen, dass du das nicht möchtest.
Kindern zu sagen “lächel mal hübsch in die Kamera”, macht es nämlich nicht nur unmöglich, zu anderen Zeiten echte Momente einzufangen, weil die Kinder dann immer denken, sie müssen “hübsch lächeln” oder irgendwie “hübsch sein” für die Kamera. Oder nur lächelnd wert sein fotografiert zu werden.


Manchmal merken wir in neuen Situationen oder wenn wir unbedingt ein paar Fotos machen wollen, nicht, dass unser Kind erst ein kleines „Aufwärmen“ braucht. Es ist wie, wenn du 10 Minuten für dich brauchst, um etwas zu erledigen, und deine Kinder rufen dich ständig zum Spielen. Wenn du ihnen erstmal 10 Minuten volle Aufmerksamkeit schenkst, sind sie danach oft zufrieden und du hast deine Zeit für dich.
Genauso ist es beim Fotografieren: Spiel ein bisschen mit deinem Kind oder verbring einfach Zeit mit ihm, dann wird es lockerer. Diese entspannten Momente bringen oft die besten Bilder – echt und unverfälscht.
Und wenn dein Kind genug hat, leg die Kamera einfach weg. Man muss nicht immer alles festhalten. Manchmal sind die Erinnerungen im Kopf wertvoller als jedes Foto.


In diesem Leitfaden zeigen wir dir, wie du respektvoll und spielerisch ungestellte Kindheitserinnerungen einfängst. Lerne, die Verbindung zu deinem Kind während des Fotografierens zu stärken, ohne die Natürlichkeit zu stören. Erfahre, wie du Vertrauen aufbaust, damit sich jedes Kind vor der Kamera sicher und gesehen fühlt – und dabei echte Momente festhältst, die für immer bleiben.

Und wenn du als Fotografin bei einem Shooting bist und das Kind vor der Kamera Faxen macht, gilt das Gleiche: Senk die Kamera, spiel ein bisschen mit dem Kind oder lass es etwas anderes machen. So nimmt es die Kamera nicht mehr so ernst, und du kannst später in einem entspannten Moment die besten, authentischsten Bilder machen. Deine Aufgabe als Fotografin ist es, diese echten Momente zu schaffen und festzuhalten – und manchmal klappt das am besten, wenn die Kamera kurz zur Nebensache wird.
Möchtest du echte, liebevolle Momente deiner Kinder festhalten, ohne dass sie sich „verstellt“ fühlen? In unserem Eltern-Fotokurs lernst du, wie du eure Alltagsmomente ganz natürlich dokumentierst und dabei eine tiefe Verbindung zu deinem Kind bewahrst. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du in verschiedenen Lichtsituationen fotografierst, ungestellte Aufnahmen machst und dabei die Beziehung zu deinem Kind im Fokus behältst – denn die schönsten Bilder entstehen, wenn dein Kind sich sicher und geborgen fühlt. Werde die Chronistin eurer Familiengeschichte und schaffe Bilder, die nicht nur schön aussehen, sondern die Liebe und Nähe eurer Familie widerspiegeln.
Bindungsorientierte Fotografie: So hältst du die Verbindung zu deinem Kind in Bildern fest. Fototipps für Eltern
Ausrüstungstipps für Familienfotografie. Von Vollformatkameras bis lichtstarke Objektive - unsere Empfehlungen und Erfahrungen. Entdeckt, was uns im fotografischen Alltag geholfen…
In diesem Blogpost zeigen wir, wie du auch bei schlechtem Licht natürliche und schöne Fotos machen kannst.