Im Moment sein und trotzdem fotografieren: Wie du echte Momente mit deinen Kindern festhältst, ohne Nähe und Verbindung zu verlieren.

Du sitzt da, dein Kind spielt so vor sich hin und dann lacht es oder sagt irgendeinen Quatsch und du merkst einfach, wie schön das gerade ist.

Und dann kommt dieser Gedanke. Soll ich jetzt einfach da sein oder soll ich das festhalten? Wir glauben oft, wir müssten uns entscheiden. Entweder wir sind im Moment mit unseren Kindern oder wir fotografieren. Entweder wir erleben es wirklich oder wir halten es fest. Und genau da beginnt das Missverständnis. 

 

Wenn du lieber Videos anschaust als Texte zu lesen, findest du hier das Video:

Du musst dich nicht entscheiden, um im Moment zu sein und ihn festzuhalten

Wir glauben oft, dass Fotografieren bedeutet, aus dem Moment rauszugehen. Dass wir entweder dabei sind oder hinter der Kamera stehen. Aber genau das stimmt nicht. Für uns ist es eher andersrum.

Fotografieren hilft uns oft dabei, überhaupt im Moment zu sein. Es hilft uns, Dinge bewusster wahrzunehmen. Sie mehr zu schätzen, während sie passieren. Und gleichzeitig die Erinnerung mitzunehmen, ohne den Moment zu stören.

Im Moment sein und trotzdem fotografieren, papa mit Neugeborenem auf dem Arm

Diese eine Frage verändert alles

Was dabei oft hilft, ist eine ganz einfache Frage:
Was genau ist es gerade, das ich später erinnern möchte?

Nicht nur: Was passiert hier?
Sondern: Was will ich festhalten?

Ist es die Nähe?
Die Stimmung?
Ein Gesichtsausdruck?

Oft verändert diese eine Frage komplett, wohin wir schauen. 

Eine unserer Teilnehmerinnen, Julie, hat es so gut auf den Punkt gebracht. Sie hat uns geschrieben, dass für sie diese Frage ein riesiges Aha war:

Warum machen wir Bilder?
Welche Bilder brauchen wir, damit wir uns später an diesen Moment erinnern können?

Und dass genau diese Perspektive verändert, wohin man den Blick lenkt. Auf Details.
Oder auf das große Ganze. Statt einfach das Handy auf eine Szene zu halten und abzudrücken, beginnt man zu sehen.

Neureborenes Baby auf Mamas Arm voller Nähe

Im Moment sein und trotzdem fotografieren

 

Und genau da kommt diese Frage: Wie kann ich mit meinen Kindern verbunden sein und trotzdem den Moment festhalten?

Das sieht man besonders gut in den Behind-the-Scenes mit Paula. Wie man in Kontakt bleibt und gleichzeitig Bilder macht, die wirklich tragen.

Sie ist die ganze Zeit im Moment. In Verbindung. Und trotzdem entstehen Bilder, die wirklich etwas zeigen.

Natürliches Kinderfoto: Mama mit Sohn auf dem Arm

Dokumentarisch heißt nicht: ständig die Kamera hoch

 

Dokumentarische Fotografie heißt nicht, ständig zu fotografieren. Es heißt:
Zuerst beobachten und dann bewusst entscheiden.

Wann nehme ich die Kamera hoch?
Und wann ist es wichtiger, einfach im Moment zu bleiben?
Dieses Timing ist etwas, das man lernen kann.

Am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Fotos zu haben.
Es geht darum, Bilder zu haben, die dich später wirklich zurückholen. Und gleichzeitig im Moment zu sein, während du fotografierst.

Nicht weniger da zu sein.
Sondern mehr.

Du fängst an, anders zu sehen

 

Du bekommst einen anderen Blick.

Für das Schöne im Alltag. Für diese kleinen Momente, die sonst einfach vorbeigehen. Und immer öfter gibt es diese Situationen, in denen du kurz innehältst und denkst:
“Wie krass schön ist das eigentlich gerade?”

Fotografieren bedeutet nicht, den Moment zu verlieren. Es kann genau das Gegenteil sein. Es kann dir helfen, mehr im Moment zu sein.

Bewusster.
Aufmerksamer.
Näher dran.

Und genau daraus entstehen Bilder, die bleiben.

Wenn du beim Lesen gemerkt hast: Ja, genau das ist es. Genau solche Bilder will ich. Dann ist unser Elternkurs für dich.

Fotokurs für Eltern: Fotografieren um zu erinnern

Denn genau darum geht es in „Kindheitserinnerungen dokumentieren“:
zu lernen, wie du das Familienleben nicht nur erlebst, sondern auch bewahrst, ohne dabei aus der Verbindung rauszugehen.

Wie du verstehst, was du erinnern willst – und genau dafür Bilder machst.

Dieser Kurs ist für Eltern, die Bilder voller Nähe, Eigenheit, Chaos, Liebe und Alltag machen wollen. Bilder, die ihre Kinder später anschauen und fühlen können: Ja, genau so war das.

Hier findest du den Elternkurs „Kindheitserinnerungen dokumentieren“.

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