Analoge Fotografie, Erinnerungen und der eigene Blick – Interview mit Lisa Lange
Analoge Fotografie, Erinnerungen und ein eigener Blick: Fotografin Lisa Lange über Handwerk, Mutterschaft und die Kraft persönlicher Bilder.

In diesem Blogpost feiern wir die unglaublichen Talente und Fortschritte unserer Teilnehmerinnen aus dem Herbstkurs. Es ist für uns jedes Mal ein Highlight und eine tiefe Freude, die Endportfolios unserer Kursteilnehmerinnen zu präsentieren.
Die Vielfalt und Tiefe der dokumentarischen Familienfotografie, die in diesen Portfolios zum Ausdruck kommt, ist nicht nur eine Quelle der Inspiration, sondern auch ein lebendiger Beweis für die persönliche und künstlerische Entwicklung, die innerhalb von nur drei Monaten möglich ist.
In diesem besonderen Blogpost laden wir euch ein, nicht nur die hervorragende Arbeit unserer Teilnehmerinnen zu bewundern, sondern auch die Geschichten hinter den Bildern zu entdecken. Jedes Bild ist mit Informationen zur jeweiligen Fotografin verlinkt, sodass ihr die Möglichkeit habt, diese talentierten Fotografinnen für eigene dokumentarische Familienfotoshootings zu buchen.
Darüber hinaus bieten wir euch einen Einblick in die Kunst der Bildbesprechungen, die ein zentraler Bestandteil unserer Kurse sind. Durch diese Bildbesprechungen lernen unsere Teilnehmerinnen, ihre fotografischen Fähigkeiten zu verfeinern, ihre eigene Stimme zu finden und zu verstehen, wie man tiefergehende, bedeutungsvolle Geschichten durch Fotografie erzählt. Dieser Blogpost ist eine Feier der fotografischen Reise unserer Teilnehmerinnen und eine Einladung an euch, die transformative Kraft der Fotografie und der Gemeinschaft zu erkunden. Begleitet uns auf dieser inspirierenden Reise, lernt die talentierten Fotografinnen kennen und entdeckt, wie ihr durch Bildbesprechungen eure eigene Fotografie weiterentwickeln könnt.

In unseren Kursen ist die Entwicklung einer eigenen fotografischen Stimme und Sprache das Ziel für die Fotografinnen. Unsere 12-wöchigen Intensiv-Onlinekurse dienen als Brutkasten für die Talente, wo wir nicht nur technische Fähigkeiten vermitteln, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Kunst des Storytellings in der Fotografie. Unter den zahlreichen Aspekten unserer Kurse hebt sich ein Element besonders hervor: die Bildbesprechungen. Diese Momente des Austauschs und der Reflexion sind der Schlüssel zur persönlichen und professionellen Entwicklung jeder Fotografin.


“Der Kurs war unglaublich intensiv und wertvoll. Für mich als Fotografin, als Frau und sogar als Mama. Ich bin absolut selig, wenn ich an die gemeinsame Zeit zurückdenke. Der Kurs ermöglichte mir unglaublich viel Wachstum in kurzer Zeit. Ich bin sehr gespannt, was daraus noch alles entstehen wird. Ich habe das Gefühl, in dieser Zeit sehr viel geschafft und gelernt zu haben.”
Cathrin

Ah, Bildbesprechungen – das fotografische Äquivalent zum Zahnarztbesuch, oder? Man weiß, es tut einem langfristig gut, aber manchmal würde man trotzdem lieber im Bett bleiben. Aber im Ernst, wenn es um die Entwicklung unserer fotografischen Fähigkeiten geht, sind Bildbesprechungen das Brot und die Butter, die unser kreatives Wachstum nähren.
Stellen wir uns vor: Da sitzt du, starrst auf dieses eine Bild, das du gemacht hast, und denkst dir: „Wow, das ist es, mein Meisterwerk!“ Nur um dann in einer Bildbesprechung zu hören: „Interessanter Ansatz, aber was, wenn wir mal aus einem anderen Winkel darauf schauen…“ Und plötzlich, wie durch Magie, öffnet sich eine neue Welt. Der Blick von außen ist wie eine Brille, die du aufsetzt und die dir zeigt, dass das, was du für ein kunstvolles Porträt gehalten hast, eigentlich ein „Ich habe den Fokus verfehlt“-Moment ist. Aber keine Sorge, genau hier liegt der Schatz begraben. Dieser Perspektivwechsel ermöglicht es uns, unsere eigenen Werke objektiver zu sehen und aus den frischen Blickwinkeln anderer zu lernen.
Jetzt zum heiklen Teil: Feedback. In einer perfekten Welt würden wir alle nur Lob und Herzen für unsere Bilder bekommen. Aber zurück auf die Erde: Konstruktive Kritik ist der Schlüssel. Es geht nicht darum, unsere Seele zu zerquetschen, sondern uns zu helfen, zu wachsen. Ein gut gemeintes „Für mich ist das ein bisschen zu dunkel“ oder „Das nächste Mal vielleicht darauf achten, dass keine Bäume aus Köpfen wachsen“ kann den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Foto ausmachen. In der Zukunft!
Lob ist toll, keine Frage, aber es ist die konstruktive Kritik, die uns wirklich voranbringt. Sie ist wie der liebevolle Tritt in den Hintern, der uns sagt: „Du kannst das besser!“
Und das Schöne daran? Wenn man lernt, dieses Geschenk anzunehmen, wird man süchtig danach – süchtig nach dem Wachstum, das es mit sich bringt.
Also, fassen wir zusammen: Bildbesprechungen sind nicht immer leicht zu verdauen, aber sie sind ein unverzichtbarer Teil wenn wir uns fotografisch weiter entwickeln möchten. Sie lehren uns Demut, öffnen unsere Augen für neue Perspektiven und treiben uns dazu an, unsere Grenzen zu erweitern. Also, lass uns die Zähne zusammenbeißen, uns diesen Bildbesprechungen stellen und dabei zusehen, wie wir – und unsere Fotografie – dabei blühen und wachsen.
Feedback in der Fotografie ist wie das Rezept für deinen Lieblingskuchen: Wenn es gut ist, macht es süchtig; ist es schlecht, hinterlässt es einen faden Beigeschmack. Aber wie unterscheidet man nun die Schokoladenganache vom verbrannten Boden? Lass uns eintauchen.
Stell dir vor, jemand sagt zu deinem Foto: „Wow, tolles Bild!“ Schmeichelt dem Ego, oder? Aber was lernst du daraus? Richtig, nichts. Jetzt stell dir vor, jemand sagt: „Die Idee ist super, aber hast du mal versucht, den Fokus anders zu setzen, um die Emotionen noch stärker einzufangen?“ BÄM! Das ist wie der Unterschied zwischen einem Like auf Instagram und einem hilfreichen Kommentar, der dich zum Nachdenken anregt.
Konstruktive Kritik ist dein Freund. Sie gibt dir nicht nur ein High-Five, sondern zeigt dir auch, wo das nächste Level ist und wie du da hinkommst. Komplimente sind wie Zucker – süß, aber ohne Nährwert. Konstruktive Kritik ist wie dein Proteinshake – es baut dich auf.
Jetzt zum Juwel des Feedbacks: dem zukunftsorientierten Rat. Statt zu sagen: „Das hätte besser sein können“, wie wäre es mit: „Beim nächsten Mal könntest du versuchen, mit dem Licht so zu spielen, dass dein Motiv noch mehr strahlt.“ Das ist wie der Unterschied zwischen „Du hast den Bus verpasst“ und „Hier ist der Fahrplan für den nächsten Bus.“
Zukunftsorientiertes Feedback gibt dir eine Richtung vor. Es sagt nicht nur, wo du gestolpert bist, sondern auch, wie du das nächste Mal einen Salto machst. Und genau das wollen wir, oder? Nicht nur wissen, wo das Problem liegt, sondern auch, wie wir es beim nächsten Mal rocken können.




Hast du schon mal ein Geschenk bekommen, das in so viel Verpackungspapier gewickelt war, dass du dachtest: „Ist da überhaupt was drin?“ So ähnlich ist es auch mit konstruktiver Kritik. Zuerst siehst du nur das „Papier“ – die Worte, die manchmal ein bisschen kratzen können. Aber wenn du dich durch die Schichten arbeitest, findest du das Geschenk darin: die Chance, zu wachsen und besser zu werden.
Mal ehrlich, wer hört schon gerne, dass er was besser machen könnte? Wir leben in einer Gesellschaft, die oft mehr Wert auf das „perfekte Bild“ legt als auf den Prozess, dorthin zu gelangen. Das Ergebnis? Wir haben verlernt, Kritik als etwas Positives zu sehen. Stattdessen fühlt es sich an wie ein Stempel: „Nicht gut genug!“
Aber halt! Bevor du jetzt den Kopf in den Sand steckst: Es gibt einen Weg, das Ruder herumzureißen. Der Trick ist, deine Perspektive zu ändern. Statt Kritik als Angriff zu sehen, versuche sie als eine Einladung zur Party deiner persönlichen Weiterentwicklung zu betrachten. Eine Party, bei der du der Ehrengast bist!
Jetzt wird’s praktisch. Wie wird man zum Meister im Geben und Nehmen von konstruktiver Kritik?
Erstens: Übe Empathie. Denk daran, wie du selbst gerne Feedback erhalten würdest. Das bedeutet nicht, dass du immer nur nett sein musst. Es heißt, ehrlich und respektvoll zu sein und dem anderen zu helfen, seine Ziele zu erreichen.
Zweitens: Sei spezifisch. „Das gefällt mir nicht“ hilft niemandem weiter. Aber „Das Bild würde von einem niedrigeren Standpunkt profitieren, weil…“ gibt klare Anhaltspunkte, was beim nächsten Mal besser gemacht werden kann.
Und schließlich: Sei offen. Ja, das erfordert Verletzlichkeit. Aber wie soll man wachsen, wenn man sich nicht traut, seine Schwächen anzuschauen? Denk dran, jeder Fotograf, jede Fotografin, die du bewunderst, hat auch mal klein angefangen und musste lernen, Feedback zu ihrem Vorteil zu nutzen.
“Für mich war eines der größten Komplimente bei der Besprechung des Schlussportfolios, dass Marcia glaubt, von mir gemachte Bilder zu erkennen. Ich kann euch sagen, dass diese Sprache und dieser Stil nur mit und durch euch entstanden sind. Vielleicht wäre es auch so eines Tages passiert, aber die Möglichkeit, so schnell zu wachsen ist grandios. Ich werde oft darauf angesprochen, wie stark meine Fotografie in diesen vergangenen Wochen geworden ist und für diesen Booster bin ich unendlich dankbar!”
Stefanie
In unseren Online-Fotokursen nehmen wir das Feedback ernst – sehr ernst. Aber keine Sorge, wir sind nicht hier, um deine Bilder mit einem strengen Lehrerblick zu zerpflücken. Im Gegenteil, unser Hauptziel ist es, dich zu unterstützen, dich zu ermutigen und dir dabei zu helfen, ein dokumentarisches Portfolio aufzubauen, das nicht nur technisch einwandfrei ist, sondern auch die Essenz deiner einzigartigen Sichtweise als dokumentarische Familienfotografin einfängt.
Storytelling durch Fotografie
Wir wissen, dass jedes Bild eine Geschichte erzählt. In unseren Bildbesprechungen konzentrieren wir uns darauf, was ein Bild benötigt, um Familien authentisch und ungestellt zu präsentieren. Wir sprechen über die Kunst, echte Momente im Alltag festzuhalten, ohne Anleitung oder Pose. Unser Feedback zielt darauf ab, dir zu helfen, bei der Bildauswahl die richtigen Entscheidungen zu treffen und zu erkennen, welche Bilder noch fehlen, um dein Portfolio wirklich aussagekräftig zu machen.
Stärken erkennen und neue Bereiche entdecken
Jede Fotografin hat ihre Stärken und ihre bevorzugten Motive. In unseren Kursen schauen wir genau hin: Was fällt dir leicht? Worin bist du besonders stark? Und noch wichtiger: Welche Art von Bildern könntest du noch mehr machen, um die Vielfalt deines Portfolios zu erhöhen? Diese Perspektive hilft dir, nicht nur deine Stärken weiter auszubauen, sondern auch neue Bereiche zu entdecken und dich weiterzuentwickeln.
Entscheidungen treffen und auswählen lernen
Eines der größten Dilemmata als Fotografin ist die Auswahl: Welche Bilder wähle ich für mein Portfolio? Welche Fotos zeigen am besten meine Fähigkeiten und meinen Stil? In unseren Kursen übst du, diese Entscheidungen selbst zu treffen. Du lernst, aus einer Fülle von Bildern die stärksten auszuwählen – für Veröffentlichungen, dein Portfolio, Blogposts und mehr. Durch das Beobachten, wie wir eine Auswahl treffen und die Gründe dahinter erklären, bekommst du wertvolle Einblicke in diesen entscheidenden Prozess. Es ist eine Kunst, eine kleine, aber starke Bildauswahl aus einer großen Menge an Aufnahmen zu treffen, und eine Fähigkeit, die jede Fotografin beherrschen sollte.
Unser Feedback ist immer darauf ausgerichtet, dich als Fotografin zu unterstützen und zu fördern. Wir möchten, dass du aus unseren Kursen mit einem Portfolio herausgehst, das nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch deine individuelle Herangehensweise und deine Fähigkeit, echte, ungestellte Momente einzufangen, widerspiegelt. Unsere Bildbesprechungen sind ein sicherer Raum, in dem du lernen, wachsen und dich als dokumentarische Familienfotografin etablieren kannst.
Möchtest du lernen, wie du ein aussagekräftiges dokumentarisches Portfolio aufbaust und die Kunst der Bildauswahl meisterst? Dann bist du bei uns genau richtig.


“Es ist eine großartige Eigenschaft von Euch und Eurem Kurs, dass Ihr jede Teilnehmerin da mitnehmt, wo sie steht.
Es war so schön, dass Ihr so achtsam mit uns als Teilnehmerinnen umgegangen seid. Ihr habt uns immer spüren lassen, dass Ihr uns und unsere Gedanken, Bilder und Inhalte wertvoll findet. Danke, dass Ihr so präsent für wart, ich habe mich zu jeder Zeit unglaublich gut “betreut” und aufgehoben gefühlt.”
Patricia








Es ist ein Privileg, Zeuge der Entstehung und des Wachstums einer so engagierten Gemeinschaft innerhalb unseres Online-Fotokurses zu sein. Die Art und Weise, wie jede Teilnehmerin nicht nur ihr eigenes Können, sondern auch das ihrer Mitstreiterinnen gefördert und gefeiert hat, zeigt die wahre Stärke unserer Gemeinschaft. Die gegenseitige Unterstützung, der Austausch von Wissen und die unermüdliche Ermutigung haben eine Umgebung geschaffen, in der Kreativität und persönliches Wachstum gedeihen können.
Wir blicken mit Stolz und Bewunderung auf die herausragenden Leistungen jeder einzelnen unserer Teilnehmerinnen. Ihr Engagement, die dokumentarische Familienfotografie in all ihren Facetten zu erforschen und zu meistern, hat zu atemberaubenden Portfolios geführt, die von echten, ungestellten Momenten und tiefgreifender Authentizität zeugen. Die Fähigkeit, komplexe Emotionen und die Schönheit des Alltags mit solcher Klarheit und Sensibilität einzufangen, ist ein Zeugnis ihres Talents und ihrer harten Arbeit.
Jede Fotografin hat durch ihren einzigartigen Blick und ihre individuelle Herangehensweise beeindruckende Geschichten erzählt, die in Erinnerung bleiben werden. Es ist eine Ehre, diese künstlerische Reise unterstützt und begleitet zu haben, und zu sehen, wie jede von ihnen ihre eigene Stimme gefunden und verfeinert hat.
Wir applaudieren jeder Teilnehmerin für ihren Mut, sich auf diese kreative und herausfordernde Reise einzulassen, für die Offenheit, Neues zu lernen, und für die Entschlossenheit, sich stetig weiterzuentwickeln. Eure Leidenschaft und euer Einsatz sind eine Inspiration für uns alle und ein leuchtendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man sich mit Hingabe einer Sache widmet.
Wir feiern nicht nur die beeindruckenden Werke, die ihr geschaffen habt, sondern auch den Weg, den ihr auf euch genommen habt – einen Weg voller Lernmomente, kreativer Entdeckungen und persönlichen Wachstums. Eure fotografische Reise mag einen wichtigen Meilenstein erreicht haben, aber wir wissen, dass dies erst der Anfang ist. Die Zukunft hält unzählige Möglichkeiten und noch viele ungesehene Momente für euch bereit.







Schau dir die Geschichte von Katrin Bank an, einer Teilnehmerin unseres Fotokurses. Katrin, mit einem Herz voller Träume und einem Haus voller Leben, stand genau vor dieser Herausforderung. Trotz Pandemie und einem lebhaften Familienalltag hat sie den Sprung gewagt und sich auf das Abenteuer Fotografie eingelassen. Ihre Reise ist ein echtes Feuerwerk an Inspiration – von anfänglichen Zweifeln bis hin zu unglaublichen fotografischen Fortschritten. Lust auf die ganze Story? Dann hüpf rüber zu unserem Blogpost, wo wir Katrins faszinierende Fotokurs-Erfahrung mit dir teilen.
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