Ja, vielleicht hast du es uns in einem unserer Workshops für Dokumentarische Familienfotografie oder Geburtsfotografie auch schon sagen hören: Die Kommunikation mit den Kund*innen ist so wichtig! Davon sind wir fest überzeugt, und beten es deshalb auch förmlich in unseren Coachings und Kursen vor uns her. 

Nicht nur beim eigentlichen Shooting ist es bedeutend, was man den Kund*innen sagt und suggeriert, sondern schon viel früher.

Nämlich dann, wenn sich eine Buchung anbahnt.

Bereits zu diesem Zeitpunkt stellst du als Fotografin die Weichen, wie ihr zusammenarbeiten werdet.

Was wichtig ist.

Was du anbietest.

Was die Kund*innen von dir erwarten können.

Und was nicht.

Warum ohne gute Vorbereitung (per E-Mail) ein dokumentarisches Shooting gar nicht möglich ist

Deine E-Mails sind oft der erste Kontakt zu deinen Kund*innen. Noch bevor du mit ihnen sprichst, sie live siehst, schreibst du bereits mit ihnen. Und diese erste Annäherung sollte einfühlsam, aufschlussreich und ja – auch strategisch durchdacht sein.

Es ist nicht nur wichtig, wie du schreibst, sondern auch was.

Verträge für Familien FotografInnen
Traumkunden Avatar, wie du als Familienfotografin von deinen Traumkunden gebucht wirst, die deine Fotografie lieben

Eine erste E-Mail an deine Kund*innen muss einiges können:

Hier heißt du sie Willkommen. Stellst dich und deine Arbeitsweise vor. Baust eine Verbindung zu Ihnen auf. Erklärst, wie du dokumentarisch arbeitest und warum es dabei nicht ums Posieren geht, sondern darum, dass du die Familie begleitest, ohne sie anzuleiten oder zu dirigieren.

Du bist stille Beobachterin, Zeitzeugin besonderer und alltäglicher Momente und Situationen, von großen und kleinen Gefühlen.

Und das ist der wirklich größte Gewinn, den du durch gute E-Mails erreichen kannst: Darüber aufzuklären, was dokumentarische Familienfotografie eigentlich ist und wie so ein Foto-Shooting abläuft. Warum, das erkläre ich dir gern genauer!

Stell dir vor, du triffst eine neue Familie, die sich von dir fotografieren lassen möchte. Ihr habt bisher kaum gesprochen, die Infos zum bevorstehenden Fototermin waren kurz und knapp. Ausreichend – hast du gedacht. Aber schnell merkst du, dass deine Vorstellung und die der Familie über euer Shooting weit auseinandergehen.

Du nimmst beim Fototermin deine gewohnte Rolle ein: Hältst dich zurück, beobachtest, wartest auf die Augenblicke, die es Wert sind festgehalten zu werden. Du möchtest authentische Situationen ablichten, das Kochen, Knutschen und Rumkaspern, das sich-verstohlene-Blicke-zu-Werfen, das heimlich-an-dem-süßen-Haarflaum-des-Babys-Schnuppern, den ernsten Blick des Sohnes, das Händchenhalten beim Spazierengehen.

Doch die Familie fängt plötzlich an, sich möglichst gemeinsam, möglichst positiv und möglichst schön vor deiner Kamera zu positionieren. Du fragst dich, was gerade schief läuft. Was du falsch machst. 

Mutter-kind-foto-bilderkomposition

Die Antwort: Das Posen passiert meist unbewusst, und zwar einfach dadurch, weil wir in unserer Gesellschaft noch von der Studiofotografie geprägt sind. Wir haben ein Bild von Familienfotografie verinnerlicht, in dem eine Familie für ein Foto fröhlich und in bester Sonntagskleidung vor einem farbigen Hintergrund drapiert wird: bitte jetzt lächeln – klick – fertig. 

Wenn du den Menschen während des Fotografierens keine Anleitung gibst, sie nicht zurecht rückst, ihnen Anweisungen oder Aufmunterungen zuwirfst, sind sie vielleicht irritiert über deine Zurückhaltung und übernehmen selbst das Ruder. Sie inszenieren sich. Posieren. Arrangieren Szenen, in denen sie sich selbst gern sehen würden.

Kinderfreundliche toskanische Gerichte

Viele Menschen rutschen also ohne gute Vorbereitung auf ein Dokumentarisches Shooting automatisch in dieses “Studio”-Verhalten.

Empathie in der Familienfotografie

Und das möchtest du natürlich vermeiden. Damit diese unterbewussten, erlernten Vorstellungen nicht dein Fotoshooting bestimmen oder sogar zerstören können, müssen wir die Familien, die wir fotografieren also gut vorbereiten. Wir müssen den emotionalen Mehrwert von echten Erinnerungsbildern deutlich machen und den Familien eine ganz genaue Vorstellung vom Ablauf eines dokumentarischen Familienfotoshootings schon ganz früh mitgeben. Damit sie dann beim Shooting nicht verunsichert sind und aus der Verunsicherung wieder in die unbewusste Selbstinszenierung fallen.

 

Und dabei helfen dir unsere E-Mail-Vorlagen für selbstständige Dokumentarische Fotografinnen, die du ganz leicht individuell an dich anpassen kannst.

Enthaltene E-Mails:

  • Erste Antwort inkl. Fragebogen

  • Vertrag & Buchungsbestätigung

  • Vorbereitung auf die Familiendokumentation

  • Rechnung & Bildübergabe

  • Portfoliofreigabe + Tipps zum Drucken ✨ NEU

  • Bitte um Feedback & Bewertung ✨ NEU

  • Freundliches Nachfassen nach Anfrage ✨ NEU

  • Zahlung steht noch aus – Erinnerung ✨ NEU

  • Absage mit Empfehlung ✨ NEU

WIE DU MIT UNSEREN E-MAIL-VORLAGEN DEIN DOKUMENTARISCHES SHOOTING ZUM ERFOLG MACHST​

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Kontakt: workshop@chiara-und-marcia-fotografie.de

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